Case

SDRs of Germany zeigt seinen Sponsoren jeden Morgen, was die Sales Awards auf LinkedIn bewegen.

Sponsoren wollen wissen, was eine LinkedIn-Kampagne bewegt. Heute läuft ein Messsystem auf dem eigenen Rechner der Community und liefert jedem Sponsor seine eigene Seite.

Kampagnen-Übersicht der Sales Awards 2026: Zeitstrahl von Nominierung bis Verleihung, Kennzahlen zu Beiträgen, Likes, Kommentaren und geschätzten Impressions, Verlaufskurve je Kategorie. Vorschau mit simulierten Daten
Die Übersicht, die die Community sieht. Vorschau mit simulierten Daten.
SDRs of Germany

Sales-Community16.000 MitgliederSales Awards 2026

Problem

SDRs of Germany ist eine Sales-Community mit 16.000 Mitgliedern und vergibt 2026 zum ersten Mal die Sales Awards: vier Kategorien, zwölf Preise, 36 Nominierte, Verleihung im November in Berlin. Bezahlt wird das von Sponsoren, die dafür Sichtbarkeit auf LinkedIn kaufen.

Die Sponsoren stellten dieselbe Frage: wie tracked ihr das? LinkedIn liefert keine Kampagnenzahlen. Die Beiträge zu den Awards erscheinen auf Dutzenden Profilen, von Nominierten, Ambassadors und der Community selbst, und niemand kann am Ende sagen, wie viele Menschen das Sponsorenlogo gesehen haben.

Dazu kam die zweite Bedingung: die Community hat keinen Entwickler und keinen Server. Was gebaut wird, muss danach ohne uns laufen.

Lösung

Ein Messsystem in drei Teilen.

  1. SammelnDas System holt über fünf Wege jeden Beitrag, der zur Kampagne gehört: Verlinkungen der Firmenseite, die Firmenseite selbst, beobachtete Profile, Suchbegriffe und Links von Hand. Dazu Reaktionen und Kommentare.
  2. BewertenJeder Beitrag wird bewertet, ob er wirklich zur Kampagne gehört. Im Test mit 28 Beiträgen: keine falsche Zuordnung, 86 Prozent der echten Kampagnenposts erkannt. Zweifelsfälle gehen zur Freigabe von Hand.
  3. ZeigenFünf Seiten: drei für die Community, je eine pro Sponsor, hart auf die gekaufte Kategorie beschnitten, mit geschätzter Reichweite, Verlauf und der Frage, wer wiederholt mitdiskutiert hat. Zugang über einen sechsstelligen Code.

LinkedIn gibt keine Impressions heraus, also musste die Reichweite geschätzt werden. Der erste Faktor war ein Platzhalter und lag um mehr als das Vierfache zu niedrig. Wir haben ihn gegen die echten Creator-Analytics von fünf LinkedIn-Profilen geeicht, seither steht die Schätzung auf plus minus 18 Prozent.

Eine Sponsorenseite: Reichweite und Verlauf, beschnitten auf die eigene Kategorie. Vorschau mit simulierten Daten
So sieht eine Sponsorenseite aus. Nur was zur eigenen Kategorie gehört, hinter einem sechsstelligen Code. Vorschau mit simulierten Daten.

Das System läuft auf einem Rechner der Community, auf ihren eigenen Konten. Es misst zweimal täglich nach und schließt die Woche donnerstags ab. Eingerichtet wurde es in einem gemeinsamen Termin am 13. August.

Ergebnis

Seit dem 17. August läuft die Nominierungsphase, und mit ihr das Messsystem. Die Sponsoren haben ihre Seiten. Was sie dort täglich sehen, gehört ihnen und der Community, deshalb stehen hier keine Kampagnenzahlen.

Die Betriebskosten für die ganze Kampagne liegen rechnerisch bei rund 50 Dollar, verteilt auf 80 Tage.

Im Fuß jeder Seite steht „Gebaut von Sondero“.

± 18 %

Abweichung der Reichweitenschätzung, gegen echte LinkedIn-Zahlen gemessen

0

falsche Zuordnungen im Erkennungstest, bei 28 Beiträgen und 14 Kampagnenposts

≈ 50 $

Betriebskosten für die ganze Kampagne, 80 Tage

„Ich finde es richtig geil, so habe ich es mir vorgestellt.“
Mattia Schaper Mattia Schaper Co-Founder, SDRs of Germany